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30.10.2018, Kongressbericht – Pyramiden weltweit!

Der Eigner des Galileo-Parks Wolfgang Schmidt eröffnete den Kongress

Die Referenten von links nach rechts: Dr. Dominique Görlitz, Chemnitz; Dr. Kai-Helge Wirth, Frankfurt a.M.; Prof. Dr. Ing. Frank Müller-Römer, München; Gernot Geise, München

Kai Wirth bei seinen Ausführungen über die Pyramiden weltweit

Frank Müller-Römer mit seinen ingenieurtechnischen Betrachtungen zum Pyramidenbau

Dominique Görlitz widerlegte das Paradigma, das man im alten Ägypten schwere Lasten nicht nur schleppen, sondern mit Hilfe von Eisenwerkzeugen auch heben konnte

Gernot Geise offenbarte an vielen beindruckenden Fotos, dass den alten Ägyptern hocheffiziente Bearbeitungstechniken und Werkzeuge zur Verfügung gestanden haben mussten

Erich von Däniken outete sich als Fan der Experimentalarchäologie und bekundete sein großes Interesse an den Funden von Schmiedeeisen in der Großen Pyramide von Gizeh

oder pyramidenähnliche Bauwerken finden. Standen die antiken Kulturen schon viel früher in Kontakt miteinander oder haben sie diese Architekturform mehrfach unabhängig voneinander „erfunden“?

Berufswissenschaftler und Laienforscher sprachen dieses Jahr über ihre eigenen Erkenntnisse und Erfahrungen im Galileo-Park Lennestadt. Den Anfang machte der Kulturwissenschaftler Dr. Kai-Helge Wirth zum Phänomen der weltweit verbreiteten Pyramiden und deren kulturhistorischen Charakteristiken.
Der zweite Vortrag wurde von Prof. Dr. Frank Müller-Römer über seine neuen Forschungsergebnisse zum Bau der Großen Pyramiden von Gizeh gehalten. Mit seinen mehr an den Ingenieurswissenschaften angelehnten Untersuchungen schlug er die Brücke zu neueren Analysen, die Dr. Dominique Görlitz im Anschluss seines Referats präsentierte. Die Eisenentdeckung im Zuge des Cheops-Projekts (2013) öffnet neue Perspektiven zur Interpretation antiker Quellen über den Pyramidenbau sowie die Verwendung von Eisenwerkzeugen im Alten Reich. In diese Kerbe schlugen auch die Darlegungen von Gernot Geise über die rätselhaften Steinbearbeitungen im alten Ägypten. An zahlreichen Beispielen führte Gernot Geise an, dass den Schöpfern dieser kolossalen Granitsteinwerken keine Kupfer- oder Doleritwerkzeuge zur Verfügung gestanden haben konnten, weil die künstlerisch-architektonischen Hinterlassenschaften zu präzise und perfekt aus dem Stein herausgearbeitet sind.
Im letzten Vortrag schlug Dominique Görlitz wieder die Brücke zum weltweiten Phänomen der Pyramidenverbreitung am Beispiel der großen Stufenpyramiden auf den Azoren. Die moderne Insel-Archäologie kann auf den Azoren beeindruckende Belege für einen frühgeschichtlichen Kulturtransfer zwischen der Alten und der Neuen Welt belegen. Der wichtigste Grund liegt darin, dass die zentralatlantischen Azoren mit frühgeschichtlichen Rahseglern aus Europa oder Afrika nicht zu erreichen waren. Aus diesem Grund sind die Funde von Stufenpyramiden, megalithischen Dolmen und cart-ruts sowie phönizischen Hinterlassenschaften nur durch trans-atlantische Handelsfahrten zu erklären. Die anschließende Podiumsdiskussion mit den Kongressbesuchern hat diese und viele andere spannende Phänomene nochmals untermauert.

Als Ehrengast erschien am Sonntag Erich von Däniken, der sich als Paläo-Seti-Forscher als „Fan“ der Experimentalarchäologie geoutet hatte und Dr. Dominique Görlitz alles Gute für die erfolgreiche Durchführung seiner geplanten ABORA IV Expedition wünschte.

Für die Gäste des Galileo-Parks Lennestadt war dieser Kongress wieder ein bedeutsames Highlight, er brachte interessierte Laien und Wissenschaftler gleichermaßen zusammen, um spannende Phänomene der Altertumsgeschichte erkenntnisoffen zu diskutieren!

Ende Oktober wird bei Nuoviso TV die DVD zum Kongress erscheinen!

Copyright | Dominique Görlitz •  Dr.-S.-Allende-Str. 46 • D − 09119 Chemnitz | Telefon 0049 - (0)371 725 478 0 | Mobil 0049 − (0)163 - 511 57 66 | dominique.goerlitz@t-online.de

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