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Hydrodynamik - Detailinfos

Hydrodynamik – physikalische Experimente zur Segelfähigkeit

Den Schlüssel zur Segelfähigkeit vorzeitlicher Seefahrzeuge fand Dominique Görlitz beim Studium prähistorischer Felsbilder aus Oberägypten. Bei der Betrachtung fielen besonders "Striche" an Bug und Heck der Schilfboote auf, die er erstmalig in der Wissenschaft als Kielschwerter interpretierte. Mit diesen Kielschwertern wird die Segelphysik so beeinflusst, dass ein Schilfsegler gegen den Wind segeln kann.


Vor allem die Kielschwerter am Bug verschieben den Lateralplan unter Wasser soweit vor den Mast, dass ein luvgieriger Segelplan entsteht. Dieser lässt das Boot in den Wind fahren. Über 18 Jahre lang hat Görlitz prähistorische Schiffsbilder gesammelt und analysiert. In wissenschaftlichen Experimenten wurde auch deren Funktionstüchtigkeit getestet. Daraus entstanden die Pläne für die Abora - Schiffe, die streng nach prähistorischen Vorbildern gebaut wurden. Um mehr über die segeltechnischen Fähigkeiten jener Schiffe herauszufinden, führte die Projektgruppe mehrere aufwendige Strömungsexperimente durch. Dabei wurden in Strömungskanälen des Stevens-Instituts New Jersey sowie der Fachhochschule Kiel maßstabsgerechte Modelle mit Seitenschwertern getestet.


Alle Versuche, die mit unterschiedlichen Schwertstellungen durchgeführt wurden, bestätigen die Projekthypothese: Seitenschwerter ersetzen den fehlenden Kiel an Schilfbooten. Sie erzeugen eine Luvgierigkeit und bieten so dem kiellosen Rahsegler die einzige Möglichkeit gegen die Winde aufzukreuzen.

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