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Felsbildkunde - Detailinfos

Felsbildkunde – Rekonstruktion prähistorischer Seefahrzeuge nach Originalquellen

Die Verbreitung ackerbäuerlicher Kulturträger wurde durch erfahrene Hochseesegler in der Vorzeit maßgeblich unterstützt. Die frühe Seefahrt mit ihren hochseetüchtigen Booten und die Ausbreitung von Kulturpflanzen gehören also unweigerlich zusammen. Nicht alle Wissenschaftler stimmen mit unserem Ansatz überein, dass bereits in der Vorzeit eine leistungsfähige Hochseeschifffahrt existierte.


Aufgrund des Fehlens archäologischer Funde von Schiffen stellt die Felsbildkunde die einzige Möglichkeit zur Rekonstruktion früher Wasserfahrzeuge dar. Es ist erstaunlich, dass prähistorische Kulturen sehr früh begannen, neben Menschen und Tieren auch Boote auf Felswänden darzustellen. Diese Motive zählen sogar zu den häufigsten bei Felsbildern, insbesondere in der Jungsteinzeit. Während sich Thor Heyerdahl bei seinen Experimenten vor allem auf altägyptische Tempeldarstellungen bezog, wählte Dominique Görlitz konsequent jungsteinzeitliche Felsbildvorlagen aus. Auf ihnen sind die Seitenschwerter an Bug und Heck der Boote besser als auf den ägyptischen Felsbildern zu erkennen. Diese Seitenschwertvorrichtungen dienten jenen Menschen zur Navigation und als Ersatz für den Kiel, der vermutlich erst in historischer Zeit an Plankenschiffen entwickelt worden war.
Die ältesten Nachweise für besegelte Schilfboote stammen aus der Negade-Kultur. Sie taucht am Beginn des 4. Jahrtausends in Oberägypten auf. Ähnliche Bootsbilder wurden auf der Iberischen Halbinsel, bei den Sumerern und auf Industal-Siegeln gefunden.

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