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10.04.2018, >> Sailing for Peace << mit der ABORA IV

Der traditionelle Russlandtag der IHK Chemnitz – diesmal unter dem Motto „Russlandgeschäfte im Fokus“ – gilt inzwischen als fester Bestandteil der traditionellen Sächsischen Außenwirtschaftswoche. Zu dieser Veranstaltung hielt Dr. Görlitz heute den Eröffnungsvortrag, um auf unsere neue geplante ABORA IV Expedition aufmerksam zu machen sowie neue Partner zu finden.

Das Thema >> ABORA & Russland << liegt auf den ersten Blick nicht so dicht beieinander. Aus diesem Grund zitierte Dr. Görlitz zur Aufhellung des Verständnissen Teile aus der Rede des Stellvertretenden Hauptgeschäftsführers und Geschäftsführers für Industrie & Außenwirtschaft Herrn Christoph Neuberg, der mit seinen markigen Worten den Nerv der ganzen Veranstaltung traf. Hier auszugweise ein paar wichtige Abschnitte aus seiner Eröffnungsrede:

„Einst unter den Top 5 liegt das Partnerland Russland in der sächsischen Exportstatistik heute auf Platz 18!

Natürlich sind die aktuellen Zahlen im gegenseitigen Handel ganz und gar unbefriedigend, und widerstreben dem sächsischen Selbstverständnis. Denn erstens halfen die alten Kontakte in die russische Wirtschaft vielen sächsischen Unternehmen durch die harten 90er Jahre. Das vergisst man nicht! Und zweitens haben die Sachsen eine besondere Nähe zu Russland entwickelt – also nicht allein wirtschaftlich –, die von anderen nicht verstanden und deshalb leider oft genug auch als naive „Russlandversteherei“ missverstanden wird.

Ja, Russland ist uns nahe! Und ja, wir bemühen uns um Verständnis! Was ist falsch daran? Als Freunde und Partner Russlands – aber auch der Ukraine – beunruhigt es uns zutiefst, zu erleben, wie sich ein postsowjetischer Bruderzwist zu einem blutigen militärischen Konflikt entwickelt. Ja, wir Sachsen leiden regelrecht mit!

Noch schwerer aber fällt es, uns einfach mit dem gegenwärtigen Konfrontationstrend zwischen Ost und West zu arrangieren. Denn waren wir nicht bis vor kurzem noch selbst der Osten?

Als sächsische Wirtschaft warnen wir vor dem Weiterdrehen der Konfrontationsspirale von Sanktionen und Gegensanktionen. Dies nicht zuletzt, da dieser „Sanktionskrieg“ auf dem Rücken unserer Wirtschaft ausgetragen wird! Sanktionen bringen niemandem einen Vorteil, verstärken aber die gegenseitige Abwendung. Oder, um es mit den Worten Donald Tusk, dem EU-Ratspräsidenten, zu sagen: „Handelskriege sind schlecht und leicht zu verlieren“!

Wie Recht er hat…!“

Die ABORA IV Expedition mit Vertretern von mindestens sieben Ländern segelt entlang eines uralten Handelsweges, der einst als „Seidenstraße des Nordens“ bezeichnet wurde. Die Fahrt der ABORA IV wird mit Sicherheit die Verständigung zwischen den Nationen verbessern. In der Geschichte der Völker haben friedlicher Handel und kulturelle Kooperationen von je her dazu beigetragen, politische und auch ökonomische Differenzen zu beseitigen oder wenigstens zu verbessern. Die Seidenstraße des Nordens könnte durch unsere Fahrt mit der ABORA IV wieder mehr in das Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken und verdeutlichen, dass viele Errungenschaften der Vergangenheit uns auch heute helfen können, einen besseren Weg in die Zukunft zu finden.

Daher wollen wir mit der Fahrt der ABORA IV wieder Brücken bauen, die helfen, einander besser zu verstehen und sich wieder aufeinander zu zubewegen. Unter dem Motto – Sailing for Peace – werden wir unseren Beitrag leisten und für friedliche Koexistenz und Völkerverständigung unser Segel setzen.

Copyright | Dominique Görlitz •  Dr.-S.-Allende-Str. 46 • D − 09119 Chemnitz | Telefon 0049 - (0)371 725 478 0 | Mobil 0049 − (0)163 - 511 57 66 | dominique.goerlitz@t-online.de

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