Es mehren sich die Hinweise, dass die Menschen schon lange vor Kolumbus oder den Wikingern den Atlantik überquerten. Das unglaubliche dabei ist, dass sie scheinbar regelmäßig unterwegs gewesen sind, um Handel zu treiben. Die aktuelle Forschung liefert eine Vielzahl von Beweisen, die diese Hypothese bestätigen. Die Forschungsgruppe ABORA hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Theorie mit interdisziplinären Methoden zu untermauern und weitere Indizien für interkontinentalen Kulturaustausch zu sammeln.
Die Frage nach transatlantischen Kontakten vor Kolumbus steht seit vielen Jahren im Zentrum wissenschaftlicher Diskussionen. Dabei existieren bereits zahlreiche Hinweise, die für eine sehr frühe gegenseitige Beeinflussung sprechen. Die Wissenschaftsgeschichte steht damit vor keinem unbekannten Problem: Wie kann das damals bestandene Wissen erklärt werden und woher stammte es?
Um Antworten auf die noch ungeklärten Rätsel zu liefern, bedient sich die Forschungsgruppe zahlreicher Werkzeuge. Auf den folgenden Seiten erläutern wir Ihnen, warum wir die ABORA Experimente durchführen, auf welchen wissenschaftlichen Hintergründen sie basieren, welche weiteren Indizien für einen maritimen Kulturaustausch sprechen und welche Ergebnisse unsere wissenschaftliche Tätigkeit bisher lieferte.
Unser Hauptinstrument ist die Experimentelle Archäologie. Außerdem bearbeiten wir seit vielen Jahren mit Wissenschaftlern verschiedener Fachrichtungen folgende Themen: